Tastomino

Ein Dominospiel, das gleichzeitig visuelle und haptische Wahrnehmung stimuliert. Man kann damit Bilderdomino spielen oder eine Variante mit Tasten. Dazu stecken die Dominosteine in einem Beutel. Die Spieler ziehen reihum 5 Steine und stecken sie in ihren eigenen Beutel. Der Erste legt einen Stein aus, dann schauen sich die Spieler reihum genau die aufgenähten Formen an und tasten dann in ihrem Beutel nach einem passenden Stein. Findet man einen passenden, legt man ihn an. Zieht man den falschen heraus, muss man ihn zurückstecken und einen Stein aus dem Vorrat ziehen. Wer zuerst alle Steine ablegen kann, gewinnt.  

Erscheinungsjahr

2010
Spieler

2 - 4 Spieler
Alter

4 - 8 Jahren
Dauer

bis 10 Minuten

Ludografische Angaben

Verlage Beleduc Lernspielwaren GmbH
Autoren Markus Beese
Design Position
Illustratoren Almut Wagner
Erscheinungsjahr 2010
Inventarnummer 22375
Sprachen: Dieses Spiel ist in folgenden Sprachen veröffentlicht: Deutsch
GTIN / EAN 4 014888 22314 3
Verpackungsmaße
(Länge):
23cm
Verpackungstyp Schachtel
Kategorien Lernen, Legen, Tasten, Fühlen

Spielbeschreibung

  Ein Dominospiel, das gleichzeitig visuelle und haptische Wahrnehmung stimuliert. Man kann damit Bilderdomino spielen oder eine Variante mit Tasten. Für das reguläre Bilderdomino gelten die Standard-Regeln – ein Stein wird ausgelegt, dann legen alle reihum wenn möglich passend an oder ziehen einen Stein nach, der sofort angelegt werden kann, wenn er passt. Wer zuerst alle Steine ablegen kann, gewinnt. Für die Variante mit Tasten ziehen die Spieler reihum fünf Steine und stecken sie in ihren eigenen Beutel. Dann legt der Erste einen Stein aus. Die anderen schauen sich nun die Endkanten auf beiden Seiten genau an und versuchen dann, im eigenen Beutel einen passenden Stein zu ertasten. Wer einen findet, darf ihn anlegen. Wer den falschen Stein herauszieht und anzulegen versucht, muss ihn zurück in den Beutel geben und einen Stein aus dem Vorrat nachziehen. Ansonsten gelten die Standard-Regeln. Wichtig dabei ist die Information über die Gestaltung der Steine – die Kanten passen nicht ineinander wie bei Puzzleteilen, sondern sind exakt gleich geformt, beim Anlegen ergeben sich damit also Aussparungen – eine wellenförmige Einbuchtung in einem Stein entspricht also nicht einer wellenförmigen Erhebung beim passenden zweiten Stein, sondern dieser hat auch eine wellenförmige Einbuchtung. Interessant ist auch die Optik der Steine, sie zeigen nicht zwei Bilder, sondern ein Quadrat zeigt quasi zwei Bilderhälften, sie sind also auch optisch eher anspruchsvoll. Das Spiel eignet sich auch gut für Menschen mit speziellen Bedürfnissen und ist  eine gelungene und attraktive Abwandlung eines bekannten Spielprinzips.