Rio Grande

Der große Fluss

Flüsse legen, Brücken bauen, Seen anlegen – die Spieler betätigen sich als Landschaftsarchitekten. Man hat 5 Handkarten und drei Aktionen in beliebiger Reihenfolge: Flusskarte oder Spezialkarte anlegen, Brücke platzieren oder eine Karte ablegen. Mit einer Flusskarte beginnt oder verlängert man einen Fluss. Spezialkarten gibt es für Mündungen, Flussbiegungen und Seen. Wer eine Biegung legt, muss zwei Brücken am Fluss vertauschen. Eine Mündung beendet den Fluss, er wird gewertet. Wer Brücken am Fluss hat, punktet nun 1 Punkt für jede Karte und 3 Punkte für jeden See flussabwärts von der Brücke.  

Erscheinungsjahr

2009
Spieler

2 - 5 Spieler
Alter

10 - 99 Jahren
Dauer

bis 30 Minuten

Ludografische Angaben

Verlage Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne
Autoren Michele Comerci
Illustratoren Arthur Wagner
Erscheinungsjahr 2009
Inventarnummer 20051
Sprachen: Dieses Spiel ist in folgenden Sprachen veröffentlicht: Deutsch
GTIN / EAN 9 001890 637568
Verpackungsmaße
(Länge):
23cm
Verpackungstyp Schachtel
Kategorien Karten, Legen

Spielbeschreibung

  Flüsse legen, Brücken bauen, Seen anlegen – die Spieler betätigen sich als Landschaftsarchitekten. Im Spiel sind Flusskarten mit Wasser in drei Farben – blau, grün und schlammbraun - und mit vier verschiedenen Landschaften – Wald, Steppe, Gras und Felsen. Die Sonderkarten gibt es in unterschiedlicher Anzahl und für alle Kombinationen aus Wasserfarben und Landschaften, Flussmündungen, Flussbiegungen, Seen und Sandbänke. Jeder Spieler hat 4 Brücken. Mit 5 Handkarten hat man drei Aktionen in beliebiger Reihenfolge: Karte anlegen,  Brücke platzieren oder Karte ablegen. Mit einer Flusskarte beginnt oder verlängert man einen Fluss, eine gelegte Karte muss mit der Wasserfarbe oder der Landschaft mit der letzten Karte übereinstimmen. Man kann jederzeit einen neuen Fluss beginnen, aber nicht mehr als 6 Flüsse gleichzeitig. Wer eine Biegung legt, muss zwei Brücken am Fluss vertauschen. Ein See wertet den Fluss auf. Eine Sandbank wird auf eine Karte gelegt und lässt den Fluss flussaufwärts austrocknen. Legt man sie auf die letzte Karte, wird der Fluss ohne Wertung aus dem Spiel genommen. Eine Mündung beendet den Fluss, er wird gewertet. Wer Brücken am Fluss hat, punktet nun 1 Punkt für jede Karte im Fluss und 3 Punkte für jeden See flussabwärts von der Brücke. Der Fluss wird abgeräumt. Wird die letzte Karte gezogen, wird noch eine Runde gespielt, dann werden unfertige Flüsse mit halbem, aufgerundeten Wert abgerechnet, der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Ein an sich nettes Legespiel, bei dem man völlig vom Kartenglück abhängig ist, es ist wenig bis gar nicht planbar.